Tierschutz-Buch zugunsten der Tierhilfe Korfu e.V.

Mein Buch mit dem Titel: “Liebes Wunder – hier ist Welpe Zissy” ist 2019 erschienen.

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Ab Mitte November 2019 erhältlich auch bei Amazon, libri etc.

Liebes Wunder

Erb, Sandra Angela
8,99 Buch

ISBN 9 783749 499205
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Beschreibung: Welpe Zissy wurde als Streunerin in Griechenland geboren und ist früh auf sich alleine gestellt. Sie macht Erfahrungen mit verschiedenen Menschen, Wildtieren und Katzen. Zissys große Vorbilder sind die Hundebrüder Ping und Pong, denen sie sich anschließen möchte. Das Leben auf der Straße verläuft turbulent. Trotz vieler Gefahren und Zeiten großer Not findet der kleine Hund stets zurück zur Lebensfreude. Und schließlich geschieht ein Wunder.

Eine temporeiche, emotional packende Abenteuer-Geschichte für den guten Zweck.

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Über den Tod:

Das Leben selbst will es dir erlauben,
und das Sterben auch.
Abschied wird keine Liebe rauben,
Illusionen werden zu Rauch.
Halte nicht fest am Leben,
denn so wie jeder Stern verglüht,
kann es kein Endlos geben,
so sehr es uns betrübt.
Die Beine können nicht mehr tragen.
Die Arme lassen los.
Der Verstand hat nicht mehr das Sagen.
Warum ist deine Angst so groß?
Du darfst dir selbst verzeihen,
jetzt da es zu fühlen ist.
Ungewagtes in Reue aufzureihen,
mit Wehmut bitten um Frist.
Neue Sterne werden geboren,
Kinderlachen dringt hier ein.
Nichts ist verloren,
der Fluß wird weiter sein.
Komm zur Ruhe und gib auf.
Du darfst schlafen.
Deine Seele fährt hinauf,
Thanatos Fackel tragen.
Dich führt jetzt der Sohn der Nacht
und er gibt dich wieder frei,
an die Hüter des Lichts,
damit Friede sei.
Dort, wo kein Schmerz und keine Last,
kein Kummer oder Not,
Kein Krieg und keine Hast,
Ja, es ist der Tod.
So bin ich ihm begegnet und sah,
dass er ein Diener der Heilung war.
.
Von Sandra Erb 2018

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Kränkung und Verbitterung überwinden:

Verlassen, betrogen, gekündigt, verraten oder abgelehnt. Nicht nur hochsensible Menschen empfinden derartige Erfahrungen als tiefe Verletzungen. Die Wucht kann so traumatisch sein, dass vertrauensvolle, authentische Begegnungen nicht mehr möglich sind. In diesem Fall spricht die Fachwelt von einer Verbitterungs-Störung. Ob wir uns entscheiden für Rückzug oder Angriff, Erstarrung, Verleugnung oder Anpassung – was bleibt, ist eine unbewusste Selbstablehnung und eine Wunde, die nicht heilt.

Verschlimmert wird dieser Zustand durch belächelt-werden und durch gutgemeinte Ratschläge wie: „nimm es nicht persönlich“ oder: „du musst loslassen“ sowie „zahle es dieser Person heim“.

Ratschläge sind auch Schläge – nämlich dann, wenn gar nicht danach verlangt wurde. Und ein Lächeln kann Arroganz sein, wenn es nicht von Herzen kommt.

Auch die Kraft der Aggression hilft nicht, denn egal wie wir kämpfen, wir fühlen uns hilflos den immer wiederkehrenden, demütigenden inneren Bildern und Emotionen ausgeliefert. Sie nagen an uns. Psychosomatische Symptome wie Schlafstörungen, Kopf- oder Magenschmerzen können die Folge sein bis hin zu Kriminalität und Suizid. Möglich ist auch ein Herzinfarkt, wenn der Körper über Jahre hinweg durch diesen Stress mit zu viel Adrenalin überschwemmt wurde, was zu Gefäßschädigungen führt. In diesem Fall hat (scheinbar) sogar das eigene Herz uns verraten und im Stich gelassen.

Möglicherweise haben wir bereits viel Bewusstseins-Arbeit geleistet und geben Statements von uns, die auf den ersten Blick sehr reflektiert wirken. Allerdings kann dies dazu führen, dass wir uns damit einen zusätzlichen Druck aufbauen im Sinne von „ich habe gelernt, dass es meine Gedanken sind (z.B. Bewertungen), die meine Gefühle auslösen. Wieso schaffe ich es dennoch nicht, anders zu sein?“ oder: „ich bin selber schuld, solche Glaubenssätze zu haben“.

Was von vielen Beratern und Therapeuten gut gemeint als Weg aus dem Dilemma angeboten wird, nämlich die Einsicht, dass es keine Opfer gibt und Selbstverantwortung in die Kraft führt, verfehlt nicht selten das Ziel. Die Aufforderung, durch Übernahme der Verantwortung von passiv in aktiv, von hilflos zu machtvoll zu wechseln, löst oft Beschämung aus. Bestenfalls fühlt sich der Klient dann unverstanden und alleine gelassen. Ganz sicher aber, fühlt er sich nicht angenommen und akzeptiert mit seinen Emotionen und in seinem So-Sein.

Warum heilen diese klugen und wahren Aussagen nicht, wenn doch jeder Mensch – auch der Klient – der Logik beipflichten kann? Ganz einfach: Weil Wissen nicht heilen kann.

Auch das endlose Wühlen in der Kindheit, um nach Verletzungen des Selbstwertgefühls und anderen Ursachen der „Trigger“ für Kränkungsgefühle zu forschen, kann nach anfänglichem Nutzen wirkungslos oder sogar zu einer Art Sucht werden, was das Leben im Hier und Jetzt erschwert.

Jede Emotion hat ihre Berechtigung. Sie will gefühlt werden. Wenn wir nicht zulassen, dass schmerzliche Erlebnisse betrauert werden, sondern in den Widerstand oder die Verdrängung gehen, bleibt die Wunde erhalten und wirkt weiter im Unbewussten. Um sie zu verarbeiten, braucht sie ihren Raum und sehr viel Selbstliebe. Sie will gefunden werden an Stellen des eigenen Körpers. Sie will gesehen werden in ihrer Form, ihrer Größe. Sie möchte in ihrem eigenen Tempo und in kleinen Schritten behutsam an die Oberfläche. Sie möchte befragt werden, zu dem, was sie sagen möchte und was sie benötigt.

In diesen Zeiten ist der wichtigste Mensch in unserem Leben wir selbst. Haben wir für andere zu sorgen, so wäre jetzt der Moment Urlaub zu beantragen und falls Kinder vorhanden sind, diese zu den Großeltern oder ein Ferienlager zu bringen. Selbstliebe bedeutet auch finanziell sich selbst gegenüber großzügig zu sein, sich etwas zu gönnen, das keine Ersatzbefriedigung ist. Selbstliebe ist ausreichend schlafen. Selbstliebe ist regelmäßige Zeiten in der Natur. Selbstliebe ist die Erlaubnis, alles stehen und liegen zu lassen um z.B. zu singen, zu musizieren oder die Lieblingsmusik zu hören. Alles, was keine Ablenkung ist, aber die Sinne anspricht, das Herz berührt und die Seele nährt hat jetzt Priorität: wandern, einen dankbaren Hund aus dem Tierheim ausführen, Kräuter sammeln, Gedichte oder die Biografie schreiben, am Flussufer liegen und die Wolken beobachten, ein Wellness-Tag im Spa, sich streicheln in der Badewanne, Kuschelgruppen, Selbstfindungs-Workshops.

Vor allen Dingen bedeutet Selbstliebe ein Bewusstsein für unsere verschiedenen inneren Anteile. Neben dem inneren Kind mit seiner Lebendigkeit, Kreativität und Sensibilität lebt in uns auch eine erotische Person, eine lebenserfahrene kluge Person, ein guter Elternteil, ein Krieger welcher seine Wut nutzt für Veränderungen und ein innerer Spiritueller sowie viele weitere Anteile. Sie alle möchten beachtet werden, damit wir uns in Harmonie befinden.

Der innere spirituelle Anteil nährt sich über Religion, Geheimnisse des Universums; Schamanismus, Jahreskreisfeste unter Gleichgesinnten, Gebete, Meditationen, Yoga, bewusstes Atmen, energetische Reinigungs- und Schutz-Rituale usw.

Durch die endlich praktizierte und täglich umgesetzte Selbstliebe heilen wir uns, bauen wir unseren Schutz auf und bleiben immer stabiler in der Balance. Denn selbst wenn uns niemand liebt, so lieben wir uns. Auch die Liebe eines Schöpfers ist uns gewiss. Oder – je nach Glauben – eine immerwährende Energie, von der wir ein Teil sind.

Wenn der Schmerz dennoch zu überwältigend erscheint, um sich ihm zu nähern, ist es hilfreich, dies gemeinsam mit einem achtsamen Freund oder professionellen Begleiter zu tun.

Wir sind nicht schwach, wenn wir unsere Verletzlichkeit zeigen. Es ist nicht nötig, sich selbst für vergangene „Fehler“ Vorwürfe zu machen, denn wir haben alles richtig gemacht. Wir waren wir selbst – unvollkommen so wie jeder Mensch. Das zu zeigen, macht uns liebenswert.

Sich aufgrund negativer Erfahrungen unnahbar zu geben, sich dauerhaft zu verschließen, zu verhärten, mag vor neuen Enttäuschungen bewahren, schützt aber nicht wirklich, sondern macht wissenschaftlich erwiesen körperlich krank. Dieses „nein“ zum Leben, rächt sich an uns selbst. Solch eine Distanz zu den eigenen Gefühlen, zu anderen Menschen und zu Chancen wird von der Umwelt sehr genau wahrgenommen und uns zurück gespiegelt. Ein Teufelskreis beginnt.

Es ist möglich, dass ein hart gewordenes Herz sich wieder zu einem weichen Herzen hin verändert, wenn wir sehr viel aufrichtige Liebe für uns selbst empfinden und danach handeln. Indem wir uns selbst wertschätzen, unabhängig von der Außenwelt. Indem wir uns selbst Anerkennung geben. Und indem wir erkennen, dass wenn ein anderer uns ablehnt, dies Ausdruck seiner eigenen Lebenseinstellung ist und nur wenig mit uns zu tun hat. Dies dürfen wir betrauern. Denn die Verweigerung zu trauern, dafür aber zu hassen, hält Emotionen dauerhaft fest. Mit Anhaftungen strafen wir nicht den anderen, sondern nur uns selbst. Akzeptieren wir die schmerzlichen Gefühle, verursacht durch Ablehnung, können sie sich wandeln. Beispielsweise durch lautes aussprechen der Worte: „Auch wenn ich es nicht verstehe, akzeptiere ich, dass es geschehen ist und sorge nun gut für mich“.

Vergebung – wenn sehr Schlimmes geschehen ist – hat mit täglich praktizierter Selbstliebe zu tun, mit dem mutigen Zulassen authentischer Gefühle, mit Selbstvergebung und mit Abgrenzung. Dies zu erreichen ist ein Prozess – wie das Gehen auf einer Treppe mit vielen Stufen, um dann schließlich auf das Erlittene zurückschauen zu können ohne davon innerlich weiter erschüttert zu werden. Das Erlebte wird akzeptiert als ein Teil der eigenen Biographie.

Das Loslassen ist kein Verlust, denn an die Stelle der alten Bedeutsamkeit, tritt nun etwas Neues. Es bleibt keine Leere, denn Reifung und Weisheit nehmen ihren Platz in uns ein. Vergebung bedeutet, den anderen loszulassen um uns selbst von Last zu befreien. Das darf je nach Schwere der Tat durchaus ganz praktisch ein Kontaktabbruch bedeuten, auch ein Gerichtsverfahren, jedoch ohne auf der emotionalen Ebene weiterhin unterschwellig verwickelt zu bleiben. Emotionen – auch negative Emotionen binden!

Wenn wir uns durch täglich praktizierte Selbstliebe annehmen mit all unseren Fehlern, kann uns keine Kritik, keine Ablehnung mehr so tief erschüttern, dass sie uns auf Dauer die Lebenskraft raubt.

Lasst uns im Fluss sein und das Leben annehmen, was auch immer geschehen ist. Dazu gehört die Akzeptanz des Vergangenen, was von einer gesunden Demut dem Leben gegenüber zeugt.

Dies bringt eine Würde mit sich, die uns stärkt auf dem Weg zur Weisheit.

(Autor: Sandra Erb, veröffentlicht am 26.08.2019 im Magazin Ratgeber Lifestyle)

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Mein jüngstes Initiationserlebnis:

Es geschah zu einer Zeit, als ich mich meiner Lebensaufgabe entziehen wollte. An jenem Morgen betrat ich mein südlichstes Zimmer und erkannte mit Schreck, dass die Wand-Uhr herunter gefallen und stehengeblieben war.

Alles in diesem Zimmer schien durchwühlt. Plötzlich wurde mein Blick magisch angezogen und dann entdeckte ich sie! Eine dicke Elster saß auf meiner Deckenleuchte und fixierte mich mit wütendem Blick. Sie sah mir direkt in die Augen und die Intensität dieser Energie durchdrang mein ganzes Wesen. Dem konnte ich nicht lange standhalten und öffnete das Fenster, damit die Elster in die Freiheit fliegen konnte. Sie aber blieb! Ich verzog mich in einen anderen Raum, damit sie sich unbefangener fühlen konnte, doch als ich zurückkam, saß sie immer noch dort oben und ihre pechschwarzen, aufgewühlten Augen funkelten mich an.

Nachdem ich sie schließlich als Krafttier erkennen und ihre Nachricht annehmen konnte, verneigte ich mich vor diesem Boten und dankte. Die Elster hinterließ mir kleine Federn und dann flog sie davon. (Sie muss wohl am Vorabend beim Lüften hereingekommen sein).

Rabenvögel sind keine sehr geduldigen Tiere und mit meinem ewigen Zögern, eine eigene Praxis zu eröffnen, habe ich dieses, mein Haupt-Krafttier, wohl sehr verärgert. Ich fühlte nun, dass es Zeit war, meine Familienaufstellungen, Schamanischen und Psychologischen Beratungen zur Profession zu machen.

In diesen Tagen wurde mir dann „zufällig“ angeboten, die Räume unterhalb meiner Wohnung als Praxis zu nutzen. Sofort begann ich mit den Umbau-Arbeiten.

Während dieser Phase besuchte mich die Elster noch zwei Mal. Selbstbewusst tappte sie durch meine offene Terrassentüre in das Wohnzimmer hinein, um sich ihre Belohnung abzuholen. Sie entnahm aus dem Hundenapf so viele Brocken Trockenfutter wie in ihren Schnabel passten und verließ mich in einer sehr würdevollen Körperhaltung.

Vielleicht wollte sie damit aber auch nur zeigen, dass einige Wesen mich stets im Blick haben werden für den Fall, dass ich mich nur den leichten Seiten des Lebens widmen möchte?

Seit der Praxis-Eröffnung ist mein Krafttier nie wieder in die Wohnung eingedrungen. Manchmal aber besucht es mich draussen, so wie es die Elstern bereits in meiner Kindheit getan haben. Ich höre zu, denn wir sind Eins.

Wie Sie jetzt vielleicht ahnen: Ja, mein Logo dieser Website ist geformt aus Elsterfedern.

Ein V für „Vision“ – So sollte es sein.